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US-Museen suchen rechtmäßige Besitzer: NS-Beutekunst online

Mehrere große Museen in den USA folgen jetzt dem Beispiel Deutschlands und Großbritanniens und stellen Fotos und weitere Informationen zu möglicherweise von den Nazis geraubten Kunstwerken ins Internet.
Früheren Besitzern oder deren Erben soll es dadurch erleichtert werden, ihr Eigentum zurückzufordern. Zugleich hoffen die Museen aber auch darauf, Informationen zu erhalten, aus denen in Zweifelsfällen die Rechtmäßigkeit ihres Besitzes hervorgeht.

US-Museen mit Internet-Veröffentlichungen
Allein das Metropolitan Museum of Art (Met) in New York stellte 393 seiner mehr als 2.700 Gemälde europäischer Meister im Internet auf den Prüfstand, darunter Werke von Matisse, Gauguin, Ingres und Manet.

Das Museum of Modern Art in New York stellt 15 seiner etwa 500 vor 1945 entstandenen Werke ins Netz.

Mehr als 200 Gemälde des Museum of Fine Arts in Boston erwiesen sich als "lückenhaft" hinsichtlich des Besitzernachweises zwischen 1933 und 1945.

Das Art Institute of Chicago listete bislang 548 Werke als unklar auf.

Lediglich das "Stillleben mit Früchten und Wild" von Frans Snyders ist nach Ansicht der Fahnder der National Gallery of Art in Washington "verdächtig".
© dpa



NS-Beutekunst im Internet
Artloss.com
LostArt.de - Initiative der Bundesregierung
British Museum - London
Metropolitan Museum of Art - New York
Museum of Modern Art - New York
Museum of Fine Arts - Boston
Art Institute of Chicago
National Gallery of Art - Washington

www.artloss.com

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