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Berlin Special Teil 4: Interview Kristian Jarmuschek (Preview)


Kristian Jarmuschek (Preview), Marek Claassen (Artfacts.Net), 30.9.2006

AfN: Herr Jarmuschek, wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Kristian Jarmuschek: Zunächst ist meiner jetzigen Situation als Galerist vorausgegangen, dass ich Kunstgeschichte in Berlin studiert habe und schon sehr früh nicht nur mit der bildenden Kunst, sondern auch mit der darstellenden Kunst in Form von Theater zu tun hatte. Dennoch war die Initialzündung, wie wohl bei vielen Kunsthistorikern, die frühe Begeisterung als Jugendlicher für die großen Meisterwerke der Kunst, die ich als Postkarten sammelte.

AfN: ... und die professionelle Form war die Galerie?

Kristian Jarmuschek: Die professionelle Form war dann ab März 2000 die Galerie.

AfN: Sie sind primär Galerist. Was ist Ihre Rolle bei der Preview und lässt es sich mit der Doppelrolle leben?

Kristian Jarmuschek: Es lässt sich damit leben, sonst säße ich jetzt nicht vor Ihnen. Ich muss allerdings sagen, dass ich den großen Vorteil habe, die Galerie nicht alleine zu machen sondern mit meinem Galerie-Partner Stefan Trinks zusammen. Dass heißt, in den Phasen bei denen ich stärker durch die Organisation oder mit der Organisation der Preview belastet bzw. gefordert bin, dass er dann natürlich die Fehlstellen, die ich in der Galerie hinterlasse, ausgleichen kann, damit die Galerie weiterhin erfolgreich läuft und natürlich auch die Preview organisiert wird. Mit dieser Doppelrolle lässt es sich also leben. Ich muss sagen, dass in vielerlei Hinsicht die Beschäftigung und die Organisation der Preview sehr positive Wirkungen auf die Wahrnehmung der Galerie hatten. Und zwar nicht nur aufgrund des extrem positiv aufgenommenen Messeauftritts, sondern auch wie die Galerie in der Stadt und international wahrgenommen wird. Da wir eben eine der vier Galerien sind, welche die Preview organisieren.

AfN: Es sind 4 Galerien.

Kristian Jarmuschek: Es sind 4 Galerien, wobei ... sagen wir mal 4 Kunstschaffende. Man muss die Biographien der Einzelnen sehr unterschiedlich für unser breit gefächertes Netzwerk sehen, aus dem heraus oder aus deren Verwurzelung natürlich die Preview entsteht.

AfN: In dem Vorwort des Kataloges zur diesjährigen Preview kommt einer der ganz Großen im deutschen Kunstbetrieb vor...

Kristian Jarmuschek: Ja, Rudolf Zwirner.

AfN: Einer der Gründer der Art Cologne, ein Mann der ersten Stunde. Rudolf Zwirner zielt in seiner Einleitung auf den systemimmanenten Ungerechtigkeitscharakter der Kunstauswahl ab, der immer einige außen vor lassen muss. Er zieht den Bogen vom "Salon des Refusees" bis zur Kölner "unfair". Wie sieht sich die Preview in diesem Kontext?

Kristian Jarmuschek: Zunächst muss ich das etwas konkretisieren. Wir sind natürlich erst einmal sehr froh, dass Rudolf Zwirner für uns ein Vorwort geschrieben hat. Wie auch seine Wahrnehmung der Preview und die gesamte Diskussion im Vorwort es gezeigt hat, sieht er eben nicht nur ein Ungerechtigkeitsphänomen im System Kunstmesse, sondern er sieht auch die Notwendigkeit von Zusatzmessen. Jede Messe wird irgendwann eine Zusatzmesse bekommen. Das sieht er eben sozusagen befruchtend und befördernd, andererseits eben auch als Grundvoraussetzung des Systems. Das hat uns sehr gefreut. Ein Mann, der selber auch mit seiner Tätigkeit als Gründer der Art Cologne mit Konkurrenzveranstaltungen zu tun hatte. Das er heutzutage diese Haltung hat, zu sagen: es ist eine notwendige Situation, dass eine bestimmte Auswahl von Galerien natürlich immer ein Ungerechtigkeitsgefühl hervorruft, dass aber diese Auswahl irgendwann einmal erweitert werden muss. Und wenn diese Auswahl zu stark erweitert wird, dann ist sie irgendwann keine Auswahl mehr. Das heißt, es muss immer Grenzen geben, auch wenn sich außerhalb dieser Grenzen neue Gruppen, ja neue Netzwerke bilden. Das ist ja bei der Preview tatsächlich der Fall. Es ist ein eigenes Netzwerk, das hier entstanden ist. Dann ist jede Zusatzmesse keine Konkurrenz, sondern eine Erweiterung des Angebotes.

AfN: So ist das zu verstehen?

Kristian Jarmuschek: So ist das zu verstehen. Und natürlich auch als Diskussionsangebot an das hiesige Art Forum, weil wir es gerne gehabt hätten, gemeinschaftlich im Kunstherbst aufzutreten. Auch für die Besucher Berlins sind die vielen Messen wichtig. Damit sollten wir einfach viel stärker noch als verschiedene Profile, verschiedene Angebote, aber eben gemeinsam auftreten. Das wäre gerade von unserer Seite ein großer Wunsch.

AfN: Ist die Preview eine wachsende Veranstaltung? Wie viele Galerien nahmen letztes Jahr teil? Wie viele sind es dieses Jahr?

Kristian Jarmuschek: Im letzten waren es 45, in diesem sind es 52 und wir sind uns vollständig im Klaren darüber, dass die Preview im nächsten Jahr nur unwesentlich wachsen wird. Das liegt natürlich auch ein Stück weit an den räumlichen Möglichkeiten, die wir haben. Aber vor allem geht es darum, eine kleine Auswahl zu präsentieren. Eben nicht eine Konkurrenz zum hiesigen Art Forum zu sein, um dann auch letztlich irgendwelche Probleme zu bekommen, wie sie das Art Forum bei der Auswahl immer wieder zu lösen hat. Wir wollen eine kleine Messe sein, die einen bestimmten Ausschnitt und einen bestimmten Fokus auf emerging galleries und emerging artists legt.

AfN: Um noch mal auf das Zwirner-Vorwort zurückzukommen. Befindet sich die Preview schon in einem ähnlichen Dilemma wie das Art Forum oder die Art Cologne. Wen lehnen Sie ab?

Kristian Jarmuschek: Ich sage gern noch etwas zu der Frage, wen wir ablehnen - das kann ich kurz machen: Wir suchen emerging artists, emerging galleries und upcoming positions im Kunstmarkt. Das muss ich leider in dieser etwas englisch-lastigen Sprache formulieren, weil es im deutschen eben zu wenig adäquate Begriffe gibt, für das, was hinter emerging, hinter upcoming im englischen - gerade bezogen auf den Kunstmarkt - zu verstehen ist. Wir verstehen uns anders, da wir den Galerien ja günstige Standflächen in Rechnung stellen. Um es deutlich zu sagen: Wir finanzieren tatsächlich nur die Messe-Unkosten mit diesen Standmieten. Das heißt wir sind keine Messegesellschaft, die irgendwelche Gewinne zu erwirtschaften hat. Wenn wir die Kosten decken, dann ist das genau, was wir auf die einzelnen Standgrößen umlegen. Wir versuchen die Preise so gering wie möglich zu halten, um eben nicht eine finanzielle und kommerzielle Hürde für die Galerien darzustellen. Es geht genau darum, uns die Freiheit zu nehmen, die Positionen auszusuchen, die wir für interessant halten. Die wir letztlich für emerging halten. Dadurch erreichen wir, dass jegliche Art von Projekten, Initiativen, Künstlern und Galeristen, von neuen Produktionsformen den Mut haben, sich bei uns zu bewerben, weil die finanzielle Hürde nicht gegeben ist. Jeder kann sich hier bewerben - und dann konnten wir eben aus mehr als 250 Bewerbungen aussuchen, und haben es uns auch nicht leicht gemacht, sondern insgesamt zwei Monate Jurysitzungen gehabt, um jede Position zu diskutieren, um den Anspruch zu rechtfertigen. Denn wenn wir schreiben: "Preview Berlin -the emerging art fair", dann heißt das auch, dass wir uns selber über die Begrifflichkeit Gedanken gemacht haben und dementsprechend auch die Galerien nach unserer Vorstellung und unserem Qualitätsbegriff aussuchen konnten.

AfN: Im letzten Jahr gab es gegen Ende des Berliner Kunstsalons eine Podiumsdiskussion, also eine Diskussion, es war ja kein Podium, zum Thema Berliner Messelandschaft. Wir haben hier 4 Kunstmessen zur gleichen Zeit. Sie waren bei der Diskussion neben Sabrina van der Ley sehr entspannt. Ist diese Haltung geblieben?

Kristian Jarmuschek: Diese Haltung ist geblieben. Man kann natürlich bei einem solchen Interview nicht ganz die Stimmung der einzelnen Galeristen wiedergeben, aber unser unschätzbarer Vorteil ist, dass diese Entspannung der Kollegen eben deutlich spürbar ist. Für 2.400 Euro Standgebühr bekommt man normalerweise vielleicht gerade mal eine Anzeige in einem der bekannten Kunstmagazine. Das heißt, es sind fast Werbekosten, die wir hier den Galerien in Rechnung stellen. Nichtsdestotrotz kommen auf der Preview die internationalen Sammler vorbei, die auf allen Messen gefragt sind. Das haben wir schon am Tag vor der Eröffnung des Art Forums hier auf unserer Professional Preview erlebt. Die Menge und Qualität der Interessierten - sei es nun im institutionellen Bereich oder im Sammlungsbereich oder auch im privaten und kommerziellen Bereich - ist so groß, dass jeder Galerist ein Lächeln auf den Lippen hatte und sehr zufrieden war. Was aber, wie gesagt, aus der Grundsituation der Messe hervorgeht. Da sich aber diese positive und entspannte Haltung auch auf die Besucher überträgt, ist es eben tatsächlich so, dass ich mich nicht von einzelnen Kunden, die wir hier auf der Messe haben, drei oder viermal verabschiede, weil wir uns immer wieder begegnen und sie sind immer noch da. Dann bleiben sie bei dem einen oder dem anderen Stand. Die Überschaubarkeit und Entspanntheit führt dazu, dass hier wirklich eine Diskussionsatmosphäre, nicht nur zwischen den Galeristen, den Künstlern und den Kunstinteressierten, sondern auch unter den Kollegen entsteht. Und das ist es, was letztlich meine Entspanntheit im letzten Jahr provoziert hat und - das kann ich auch jetzt schon sagen - was sie auch in diesem Jahr hervorrufen wird. Ich glaube, wir haben keine Galerie, die in diesem Jahr dabei ist und im nächsten nicht mehr dabei sein möchte.

AfN: Art Basel hat eine Liste und eine Volta. Diese Messen, heißt es, fungieren auch als eine Art Boiler (Durchlauferhitzer) für eine spätere Teilnahme an der Art Basel. Sehen Sie so eine Entwicklung auch in Berlin? Wie ist Ihre Haltung zum Art Forum?

Kristian Jarmuschek: Unsere Haltung zum Art Forum ist ganz klar. Ohne das Art Forum gäbe es die Preview nicht. Was Henne und was Ei ist, in diesem Verhältnis, das wissen wir sehr wohl. Auf der anderen Seite wünschen wir uns natürlich, dass aus der Perspektive des Art Forums, die Teilnahme an der Preview auch als Durchlauferhitzer, als erstes Auftreten, als Testlauf, als Entdeckerfeld gesehen wird. Das heißt, dass die Teilnahme an der Preview vielleicht das Sprungbrett für die Teilnahme am Art Forum bedeutet und nicht gegenteilig, dass eine Teilnahme an der Preview negative Konsequenzen für eine optionale Teilnahme am Art Forum hat. Das wünschen wir uns sehr, das steht auch bei vielen Kollegen zur Diskussion. Es gibt ja einzelne Kollegen, die hier auf der Preview dabei sind, aber zuvor auch schon am Art Forum teilgenommen haben ...

AfN: Jette Rudolph zum Beispiel.

Kristian Jarmuschek: Jette Rudolph zum Beispiel, die jetzt aber beim Art Forum geblieben ist. Es gibt andere, Spielhaus Morrison etwa, Kuttner & Siebert oder auch die Galerie Baer aus Dresden, die im letzten Jahr am Art Forum teilgenommen haben und die in diesem Jahr bei uns teilnehmen. Also eine kooperative Situation mit dem Art Forum. Die zu große Anzahl der sich bewerbenden Berliner Galerien ist ja auch deren Dilemma, was eine engere Kooperation mit der Preview lösen könnte. Das wäre die Zukunft, die wir anbieten möchten: Darüber einmal nachzudenken. Das setzt aber natürlich voraus, dass diese Sprungbrett-Idee oder die Preview als Durchlauferhitzer, die Sie hier angesprochen haben, auch wahrgenommen wird. Denn wichtig für die Kunstszene ist Berlin insgesamt nicht die eine oder die andere Messe, sondern von außen betrachtet wächst die Attraktivität, nach Berlin zu reisen, durch mehr Angebote, wie auch durch ein differenziertes Angebot.

AfN: Was ja auch stattfindet. Auch sehr erfolgreich - wo doch alle so viel Angst hatten.

Kristian Jarmuschek: Genau, die Frage, die uns im letzten Jahr gestellt wurde: Verträgt die Stadt 4 Kunstmessen. Die Frage stellt niemand mehr. Man sieht, es funktioniert. Alle sind erfreut, sich auf der einen oder der anderen Veranstaltung wieder zu finden. Das hat ja fast Basel-Züge, wo die ganze Stadt sich vorbereitet zu haben scheint. Die verschiedenen Veranstaltungen sind aufeinander abgestimmt. Man kann sich verschiedentlich wiedersehen. Das ist zum Teil wie ein großer Familienausflug. Eine ähnliche Situation scheint hier in Berlin in diesem Jahr stattzufinden. Die Leute, die sich grüßen; wie sie sich grüßen; wie man sich wieder trifft - das gibt einfach ein gutes Gefühl. Es steigert ja letztlich auch nicht nur die Attraktivität der Stadt, sondern die Umsätze im Kunstmarkt.

AfN: Ja, da wären wir beim nächsten Thema. Der Markt für zeitgenössische Kunst boomt seit Jahren. Gleichzeitig steigt auch in den Medien die Angst vor einem Platzen der so genannten "Blase", so wie wir das in den achtziger Jahren erlebt haben. Wie nehmen Sie den Markt für zeitgenössische Kunst war? Ist er stabil oder meinen Sie, dass der Markt nach wie vor empfindlich ist?

Kristian Jarmuschek: Ich halte die gerade in den Medien zu findende sibyllinische oder fast kassandrahafte Prophezeiung, dass diese Blase platzen wird, für eine unzulässige Spiegelung der Situation Anfang dieses Jahrtausends in den Kunstmarkt hinein. Ich denke, dass gewisse Superlativen im Erzielen von Preisen sicherlich sehr erstaunlich sind. Auf der anderen Seite geht es im Kunstmarkt natürlich auch ein Stück weit um Zukunft, um eine Option, um die Dynamik einer Entwicklung aber das ist ein anderes Prinzip als das, welches bei den Aktien zu finden ist. Und wenn alle das immer mit dem Aktienmarkt vergleichen, geht es ja darum, die Frage zu stellen, was kann in Zukunft vielleicht in einem Projekt entstehen. Das konkrete Bild hat man sozusagen vor sich, es ist substantiell schon vorhanden. Und die Frage, wie viel jeder einzelne bereit ist für ein bestimmtes Objekt zu zahlen, sei es ein Kunstobjekt oder ein Luxusobjekt, ein Unterhaltungsobjekt oder ein essbares Objekt variiert natürlich. Es gibt da aber eine konkrete Gegenleistung, und der Preis entsteht auch eventuell aus einer Konkurrenzsituation, aber diese verheißungsvolle Option, dass mal irgendetwas passiert, das ist etwas, das wir im Kunstmarkt, in der konkreten Verkaufssituation gar nicht haben, sondern das ist etwas, was im Auktionsmarkt passiert. Da ist sicher ein spielerischer Aspekt..., da ist das Spiel wesentlich größer, es ist ja auch die Spielfreude der Teilnehmer an diesem Auktionswesen. Und da kann ich mir natürlich vorstellen, dass es da gewisse Irritationen geben kann aber diese Formulierung: "Das ist eine Blase", "Der Markt bricht zusammen" ... Vielleicht haben einige Journalisten ja Spaß daran, auszureizen, was die ständige Wiederholung...

AfN: ... wie ein Mantra ...

Kristian Jarmuschek: ... provoziert. Vielleicht kann man ja nicht nur die Wirklichkeit wiedergeben sondern man kann auch die Wirklichkeit beeinflussen durch journalistische Arbeit. Vielleicht liegt das dem Ganzen als Impetus zugrunde. Also ich bin da überhaupt nicht so skeptisch, die Neugierde an zeitgenössischer Kunst wächst gerade wieder. Und wächst eben auch bei einem Publikum, welches begreift, dass Künstler, die sich im gleichen Altersfeld bewegen wie sie selbst, dass die wirklich eine Reaktion oder zumindest ein Teil der Wirklichkeit sind, an der sie auch teilhaben wollen. Das ist eine stabile Basis, die in dieser Form seit 1945 nicht mehr so existent gewesen ist. Da gab es bestimmte Traditionen in bestimmten Bereichen, Kunst zu kaufen, mit Kunst zu leben, aber diese Idee, dass Kunst eben auch ein ganzes Stück weit zum Leben dazu gehört, auch nicht nur eine Erweiterung sondern Wiedergabe oder Bewusstwerden des Lebens bedeutet, das ist im gerade Moment das interessante Phänomen. Es ist ja eine ganz junge Generation, die eine ganz junge Generation von Künstlern erwirbt - die eigene Generation. Ich will jetzt auch nicht zu weit ausholen aber es gab ja auch mal Gründe, warum Erich Marx Cy Twombly gekauft hat. Er erzählt immer ganz plastisch, dass er ins Atelier von Cy Twombly gekommen ist und gesagt hat: Da versteht mich jemand. Einer, der genauso denkt wie ich.

AfN: Ein Spiegel der eigenen Seele.

Kristian Jarmuschek: Ein Spiegel der eigenen Seele. Der Künstler ist in der Lage, das auszudrücken. Nicht nur das, sondern auch dass was auf einer breiten Basis gerade in Berlin wieder am entstehen ist und deshalb habe ich da gar keine Sorgen, was den Kunstmarkt angeht. Dass einzelne Künstler mal weniger Geld für ihre Bilder erzielen, halte ich nicht für eine Gefährdung. Das ist einfach das Risiko, welches in unserem sehr dynamischen Kunstmarkt auch enthalten ist.

AfN: Eine abschließende Frage, Herr Jarmuschek. Haben Sie ein persönliches Motto oder einen Lebensslogan?

Kristian Jarmuschek: Ein persönliches Lebensmotto? Ja - keine Angst vor Situationen zu haben. Sich auf Situationen einzulassen. Vielleicht ist es das.

AfN: Herr Jarmuschek, Wir danken Ihnen für das Gespräch.

www.previewberlin.de

(6.10.2006)

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