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Art Forum Berlin 2006


Galerie Giti Nourbakhsch: Lichtinstallation von Anselm Reyle

Sammler dieser Welt, schaut auf diese Stadt!

Die 11. Ausgabe der ART FORUM hat gezeigt, dass die letztjährige besonders erfolgreiche Edition keine Ausnahme war, sondern Berlins Hauptkunstmesse zieht immer mehr nationale und internationale Sammler an. Die Messeorganisation zeigt sich selbstbewusst, die konsequente Betonung der jüngeren Kunst wird als erfolgreiches Konzept gefeiert.

Dieses Jahr noch einmal 3.000 Besucher dazu gewonnen und damit die 40.000 Marke erreicht. Perfekte Organisation und Rekordumsätze war das Credo der Galeristen.

Man konzentriert sich auf das Wesentliche, auf das Geschäft. Ein kleines GET TOGETHER der Aussteller mit der Messeleitung, Fingerfood und ein entzückendes Feuerwerk ersetzen das aufwendige Nebenprogramm anderer Großveranstaltungen. Die Party gibt es abends in der Stadt. Dafür werden die Stände im Eiltempo an das Sachverständige Publikum verkauft. Das liegt sicherlich an dem steigenden Kunstinteresse, aber auch daran, dass die Galeristen immer besser vorbereitet sind, d.h. die Sammler im Vorfeld gut gebrieft wurden. Meinte Judy Lybke etwa das damit, als er sage, dass der Messestand bereits vor Messebeginn verdient sein sollte?

Der Großmeister selbst gibt sich gewohnt gelassen und ansonsten den Ton an. Skulpturen, sagt er seit Monaten unermüdlich, ja, Skulpturen sind im Kommen. Und daher kommen Sie auch und werden gekauft. Diese „prophetische“ Kraft haben nur wenige und diese Kraft ist nicht etwa Gottgegeben, sondern über Jahre erarbeitet. Der Trend braucht Trendsetter.

Schauen wir also, wie sich dieser neue Trend zukünftig auf das Künstlerranking auswirken wird.





Auf dem Bild eine Skulptur von Carsten Sievers

Galerie EIGEN + ART/Gerd Harry Lybke: „Das wichtigste an dieser Messe sind die zahlreichen Besucher, die unseren Skulpturen einen natürlichen Rahmen geben. Während man zu Bildern und Videos eine gewisse Distance herstellen sollte, so muss die Skulptur manchmal „begriffen“ werden.“





Daniela Steinfeld mit einer Arbeit von Jan Albers


Galerie van Horn – Daniela Steinfeld (Direktorin):

„Die Betreuung der Galerien ist beachtlicht. Jedem Wunsch wird schnell entsprochen; so kann ich mich voll auf meine eigentliche Arbeit konzentrieren“





Urs Meile mit einer Arbeit von Ai Weiwei


Gallerie Urs Meile – Urs Meile:

„Seit sieben Jahren ist meine Galerie dabei, habe beste Erinnerungen und sehr gute Verkäufe getätigt. Die Totengräber irrten wie so oft. Die Art Forum ist lebendiger denn je, der Galeriemix ungewöhnlich mutig.“





Martin Asbæk mit einem Kunstwerk von Berta Fischer


Martin Asbæk Projects">Martin Asbæk Projects - Martin Asbæk:

„Die Auswahl der Galerien war sehr radikal, d.h. nur junge Künstler am Puls der Zeit. Die Avantgarde wurde bevorzugt. Etablierte Galerien mit teilweise klassischem Programm mussten Ihren jungen Künstler eine Chance geben oder wurden ausgeschlossen“





Hannes Kuckei mit einem Werk von Barbara Probst


Kuckei + Kuckei – Hannes Kuckei:

„Zum vierten Mal sind wir dabei, die Art Forum ist bei uns ein fester und erfolgreicher Termin in unserem Messekalender. Das besondere an der Art Forum sind die Lichtverhältnisse; enorm viel Tageslicht.“
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