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Teilwertabschreibung im Kunsthandel: Die Ausführungsbestimmungen für das Steuerentlastungsgesetz 199

Für den Kunsthandel soll die Neuregelung der Teilwertabschreibung im Steuerentlastungsgesetz 1999 keine "Verschlechterung" bringen - in der Regel zumindest, so heisst es in einem Schreiben von Staatsminister Naumann letzte Woche an den BVDG, die PIK und den Deutschen Kulturrat. Dies ist ein grandioses Ergebnis des Einsatzes von Staatsmininster Naumann für die Besonderheiten der bildenden Kunst: Kunst ist Kultur und Gut zugleich. Als Wirtschaftsgut unterliegen Kunstwerke anderen ökonomischen Regeln als z.B. Saisonware. So gibt es auch keinen Ausverkauf, keine Rabatte und keine Preisauszeichnung. Dem entsprechend wird in den Ausführungsbestimmungen zum Gesetz formuliert, dass die "Eigenart des Wirtschaftsgut massgeblich" die Abschreibung bestimmt. Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung!

Ungelöst bleibt weiterhin, dass Teilwertabschreibung für Kunstwerke in Deutschland nicht einheitlich wie in anderen Branchen geregelt ist. Anhaltewerte, pauschale Abschreibungssätze etc. differieren von Finanzamt zu Finanzamt. Der BVDG wird noch im Mai Empfehlungen zur Teilwertabschreibung herausgeben, um die branchenüblichen Verkehrssitten zusammenzufassen.

Die Empfehlungen (lieferbar am Mitte Mai) wenden sich an Galerien, Steuerberater und andere beratende Berufe und können beim Bundesverband Deutscher Galerien bestellt werden.

www.bvdg.de

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