DC Duesseldorf Contemporary: Interview mit Walter M. Gehlen | |

In diesem Jahr fand die erste Ausgabe der DC - Duesseldorf Contemporary statt. Artfacts. Net und Vernissage TV sprachen mit Walter Gehlen, dem Direktor der Messe.
AfN: Dies ist heute der zweite Tag der DC; gestern war die Vernissage wirklich überfüllt. Soweit scheint die Messe sehr gut zu laufen. Wie ist erster Eindruck?
Gehlen: Großartig. Vor drei Tagen wusste niemand, wie es werden würde. Als dann aber die Stände aufgebaut waren und die Galerien eintrafen, wurde uns plötzlich klar, dass die Messe ein großer Erfolg sein würde, denn alles verlief so glatt. Die Architektur ist wunderbar, und die Galerien sind glücklich. Als wir die Türen öffneten, war es hier plötzlich brechend voll mit interessanten Leuten aus der ganzen Welt; die Verkäufe laufen auch sehr gut, ich bin also glücklich.
AfN: Als Sie die Messe vorbereiteten, luden Sie eine Gruppe von Kuratoren ein, die an der Auswahl der Galerien beteiligt war. Die meisten hier anwesenden Galerien agieren in einem internationalen Kontext. Wie gelang es Ihnen, diese Messe für die teilnehmenden Galerien interessant zu machen, und wie wichtig war die Rolle des Kuratorenteams in diesem Prozess?
Gehlen: Die Rolle des Kuratorenteams war ziemlich wichtig, weil die Galerien sich wirklich darauf verlassen, dass die Kuratoren eine Vorauswahl an Galerien treffen. Jede Galerie, die eingeladen wurde, ist also eine exzellente Galerie. Sie vertrauen darauf, dass es sich bei dem Endergebnis, bei der finalen Ausstellerliste um eine sorgfältige Auswahl handelt. Das war ein wichtiger Punkt.
Ein weiterer nennenswerter Punkt ist der Umstand, dass wir hier in Düsseldorf sind, und die Tatsache, dass diese Stadt einen großen Einfluss auf die Kunstgeschichte hatte. Das weiß jeder, und die Kunstpolitik hier in Düsseldorf ist sehr wichtig. Meine Arbeit wird also sehr von der Tatsache unterstützt, dass viele Leute wussten, dass in Düsseldorf eine Menge passiert, dass die Stadt wunderbare Museen hat und so weiter; die Leute dachten sich: "Okay, dann wollen wir uns das mal anschauen!"
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Valerie Favre, Galerie Barbara Thumm |
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