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Wichtige Mitteilung bzgl. des Rankings 2007


Thomas Hellstrom: Thereafter #6, Digital C Print 2000-03

Liebe Nutzer, Freunde und Kunden von Artfacts!

Wir möchten Sie im Folgenden über einige entscheidende Änderungen und Updates informieren, die wir an dem Ranking System und dessen Gleichungen vorgenommen haben. Bitte wundern Sie sich also nicht, wenn sich der Rang Ihres Lieblingskünstlers über Nacht geändert haben sollte.

Seit 2004 haben wir eine Menge an Informationen in das System eingegeben, ohne jedoch die Algorithmen desselben zu verändern. Vor drei Jahren waren 10.000 Künstler aufgelistet, inzwischen haben wir eine Anzahl von über 100.000 Künstlern erreicht. Diese enorme Datenmenge ermöglicht uns einen tieferen Einblick in das Verhalten des Ranking Systems als Ganzes.

Nach mehrfachen Anfragen von Künstlern und Galerien haben wir beschlossen, öffentliche Institutionen ohne ständige Sammlungen stärker zu betonen (wie etwa PS1 in NY oder Kunsthalle Basel).

Des Weiteren wird nun auch die Rolle der Biennalen in den Berechnungen anders gewichtet. Die Teilnahme an der "Biennale di Venezia" kann fast genauso viele Punkte bringen wie eine Solo-Show in der "Tate Modern".

Zudem werden private und öffentliche Institutionen jetzt in "Sets" zusammengestellt. Die Sets der Institutionen (Galerien, Museen etc.) werden in bestimmte Folgen wie z.B. 10, 20, 40, 80, 160, 320, 640, 1280… geordnet. Die Institutionen in jedem Set teilen die gleiche Anzahl an Punkten. Die Punkte stellen den Durchschnitt der Punkte innerhalb des Sets dar. Set 1 erhält die meisten Punkte, Set 2 die zweit meisten usw.
Hier sind einige Beispiele: In dem ersten Set sind Museen wie das Centre Pompidou (Paris), das MoMA (New York) und die Tate Modern (London) aufgelistet; zu dem zweiten Set gehören Museen wie z.B. die Fondation Cartier (Paris), das Kunstmuseum Basel (Basel), das Museo Nacional Centro de Arte Reina SofÃa (Madrid), das Museo Thyssen-Bornemisza (Madrid), das MACBA (Barcelona), das Museum Ludwig (Köln), das Stedelijk Museum (Amsterdam), das Art Institute of Chicago (Chicago), das Metropolitan Museum of Art (New York City), das National Museum of Western Art (Tokyo), das Whitney Museum of American Art (New York City).

Die Klassifizierung der Museen und Galerien basiert auf der Information, die wir über die jeweilige Sammlung haben, und variiert jedes Mal, wenn wir eine veränderte oder aktualisierte Liste von diesen Museen und Galerien erhalten. So könnte das National Museum of Western Art in Tokyo beispielsweise - nach der Ergänzung bisher fehlender Informationen - einen Sprung von dem zweiten Set in das erste Set machen.

Es ist wichtig zu wissen, dass das Künstlerranking die "Sichtweise des Kurators" widerspiegelt. Verkaufszahlen sind kein Thema.
Sammler stellten allerdings auch fest, dass Museums- und Galerieausstellungen einen Künstler marktfähiger machen und die Preise erhöhen [Bloomberg (10.Oktober 2007)]. Und das ist nicht nur die Meinung der Sammler. In der Vergangenheit haben zahlreiche wissenschaftliche Publikationen auf den "Kunstkompass" Bezug genommen. Der "Kunstkompass" ist ein deutsches Künstlerranking-System, das in den 70er Jahren von dem Journalisten Willi Bongard entwickelt wurde. Alle Publikationen haben betont, dass es tatsächlich einen statistischen Zusammenhang zwischen Ausstellungen und Auktionsumsätzen gibt. Ausstellungen fungieren als eine Art Einsegnung des Künstlers durch Kuratoren, während Auktionsverkäufe eine wichtige Messgröße für das Preisniveau eines Künstlers oder Kunstwerkes darstellen.

Mit dem Artfacts.Net Künstlerranking sollen Interessierte nicht dazu gebracht werden, den maschinell gelieferten Angaben blindlings zu folgen. Maschinen sind "dumm", sie besitzen kein Verständnis der Welt und werden aufgrund dessen niemals dazu in der Lage sein, das menschliche "Gefühl" zu ersetzen.
Maschinen sind allerdings außerordentlich effizient, wenn es darum geht, einem vorgegebenen Weg zu folgen. Kein Experte in der Kunstwelt kann die Karrieren von 100.000 Künstlern überblicken. Eine Maschine kann das aber sehr wohl.

www.artfacts.net liefert den Kunstexperten und -liebhabern ein kraftvolles Hilfsmittel, das das, was in der Kunstwelt passiert, offen legt und verdeutlicht.

www.artfacts.net/index.php/pageType/ranking

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