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Von der Galerienenklave zu Europas größtem Galerienstandort: Landesverband Berliner Galerien (LVBG) feiert 15jähriges Jubiläum!


Im März 1995 gründet sich der Landesverband Berliner Galerien (LVBG) und moderiert in den Folgejahren erfolgreich die nachhaltige Entwicklung Berlins zum größten Galerienstandort in Europa mit aktuell 470 Galerien.

Als berufsständische Interessenvertretung für den gesamten Galerienstandort initiiert der LVBG vielfältige Initiativen, die auf den reichen Humus der Berliner Galerienlandschaft aus international renommierten und aufsteigenden jungen und mittelständischen Galerien hinweisen: Berlin ist mehr!

Als kultureller Tourismusmagnet entwickelt sich unter Mitwirkung des LVBG die Berliner Galerienlandschaft als die „beste Braut Berlins“ zu einem der wichtigen Marksteine der Kulturwirtschaft in der kulturellen Anziehungskraft der Metropole.

Neben vielfältigen innovativen Projekten in der Vergangenheit überrascht der Berliner Galerienverbund auch zu seinem 15jährigen Jubiläum mit einem Zukunft weisenden Pilotprojekt:

Der LVBG präsentiert am Vorabend des GALLERY WEEKEND BERLIN auf seinem Jubiläums-Empfang erstmalig das in Kooperation mit dem Berliner DeliusVerlag herausgegebene Galerien-App BERLIN GALLERY GUIDE:

Eine interaktive Smartphone-Anwendung für iPhone, iPod Touch und iPad, die für die Berliner Museumsszene bereits erfolgreich installiert wurde und zukünftig die interessierten nationalen und internationalen Besucher in die Berliner Galerien navigiert!

Dies nimmt der LVBG zum Anlass und feiert am Mittwoch, den 28.04.2010 seinen Geburtstag mit einem Empfang über den Dächern Berlins – im WEEKEND Club Berlin am Alexanderplatz. Auf dem Empfang wollen sowohl die Senatsverwaltung für Kultur als auch der Wirtschaftsenat gratulieren.

Zur Historie – Stationen des LVBG 1995 – 2010:

Im März 1995 gründeten 26 Berliner Galeristen in der Nachfolge der West-Berliner Initiative Berliner Kunsthändler (IBK) den Landesverband Berliner Galerien (LVBG) für die wiedervereinte Stadt. Eine Gründung mit dem Ziel eine Berufsstandsvertretung auf kultur- und wirtschaftspolitischer Ebene für die ganze Stadt zu schaffen. Galt es doch die Galerien aus Ost- und West-Berlin zusammenzubringen und die werdende Kunstmetropole Berlin aktiv zu gestalten.

Unter dem Gründungsvorstand von Georg Nothelfer, Clemens Fahnemann , Ingrid Raab und Hans Redmann(†) publizierte der LVBG den ersten Gesamt-Berliner Kunstfaltplan -BERLINER GALERIEN + Potsdam - mit dem aktuellen Programm der Galerien, Institutionen und Museen für zeitgenössische Kunst und verhalf dem Kunststandort Berlin so zu einer Übersichtskarte zu den Galeriequartieren vom traditionellen Charlottenburg bis hin zu der neu entstandenen Galerienmeile Auguststraße in Mitte.

Und bereits 1996 wurde der im Herzen des alten Berlin liegende und für diese Zeit symptomatisch leer stehende Marstall für die Gemeinschaftsausstellung „Lichtblicke“ genutzt, zu der der LVBG sowohl eine Publikation über Hintergründe der Berliner Galerien als auch ein Mappenwerk mit Original-Zeichnungen in Berlin arbeitender Künstler, u.a. von Rolf Behm, Costantino Ciervo, ter Hell, Thomas Lange, Markus Schaller, SUSI POP u.a., herausgab.

1998 führte der LVBG dann das erste Galerien-Wochenende „Rund um die Kunst“ durch, an dem die Mitgliedsgalerien von 12-20 h geöffnet hatten. Auch hierzu erschien eine Publikation, die die Arbeit der Galeristen im Berlin der Nachwendezeit abbildet.

Der Umzug der Bundesregierung nach Berlin wird vollendet und der LVBG sorgt mit einer groß angelegten Unterschriftenaktion für die prominente Platzierung der ChillidaSkulptur vor dem Kanzleramt, wie sie bis heute zum Sinnbild der Berliner Republik ausgestrahlt wird.

Eine Umfrage unter 300 Berliner Galerien in 2003 ergibt, dass sich Berlin 12 Jahre nach dem Mauerfall zum größten Galerienstandort Europas herausgebildet hat. 33.000 qm Ausstellungsfläche, 24.000 qm Lagerfläche, knapp 2000 Ausstellungen und 1,09 Millionen Besucher – so liest sich das Ergebnis der Arbeit der Galeristen am Standort Berlin im Jahr 2003.

Aber der LVBG kümmert sich nicht nur um die rein berufständischen Belange sondern sucht die Stärkung des gesamten Kunststandortes Berlin, indem er für Berlin wichtige Institutionen und Einrichtungen der zeitgenössischen Kunst unterstützt. So initiierte der LVBG 1996 für die „obdachlose“ Berlinische Galerie eine Benefiz-Auktion, auf der der Auktionator und spätere Mr. MOMA, Peter Raue über 200.000 DM erzielte, die dem Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur für den ersehnten Umzug überreicht wurden.

In diesem Sinne unterstützt der LVBG mit Partnerschaften und Projekten u.a. die Einrichtung des Berliner Kunstherbstes und engagiert sich entscheidend für die Realisierung der Temporären Kunsthalle mit dem Ziel einer dauerhaften Kunsthalle für Berlin. Ebenso richtet der LVBG von Anbeginn der Berliner Kunstmesse einen Informationsstand zum Galerienstandort Berlin auf dem art forum berlin aus, der in den Standort hinein – zu den Galerien der Stadt - führt.

Die wachsende Kunstmetropole Berlin weist zwar eine hohe künstlerische Produktivität auf – die sich auch in der wachsenden Zahl der Galerien spiegelt - aber das nationalsozialistische Regime und die Teilung der Stadt hatten zum Aderlass der Käuferund Sammlerklientel geführt. So erwirtschaften Berliner Galerien historisch bedingt zu 70 % ihren Umsatz auf dem überregionalen und internationalen Markt. Daher setzte sich der LVBG für die Einführung der Messeförderung Berliner Galerien ein, die mit der Klausel „alle Berliner Unternehmen können Messeförderung erhalten, außer Galerien und künstlerische Institutionen“ in den 80er Jahren ausgehebelt worden war. Seit 2006 führt der LVBG auf internationalen Messeplätzen - von Seoul bis Istanbul - die ART FROM BERLIN-Präsentationen durch und stellt damit in Botschafter-Funktion für den Kunststandort Berlin die herausragende Berliner Produktion einem internationalen Publikum vor.

Zur weiteren Unterstützung des Berliner Kunstmarktes hat der LVBG darüber hinaus im vergangenen Jahr als bundesweites Pilotprojekt das Kunstkauf-Finanzierungsmodell BERLIN Art Finance in Kooperation mit der Berliner Bank in Leben gerufen: die Kunst erhält ihren Wert und wird doch erschwinglich durch günstige Konditionen. Zahlreiche weitere Initiativen und Aktionen haben den LVBG zu einer der aktivsten Galerienvereinigungen Deutschlands werden lassen, der immer mehr Zuspruch erfährt: aktuell zählt der Verband 61 Mitglieder – Tendenz steigend.

MITGLIEDER/MEMBERS

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VORSTAND/ MANAGING BOARD

Werner Tammen (Vorsitzender/Chairman), Marcus Deschler (stellv. Vorsitzender/Vice Chairman), Klaus-D. Brennecke, Wolf Lieser, Cai Wagner und/and Gitte Weise.

Ehrenpräsidenten/Senior Presidents: Eva Poll, Michael J. Wewerka

Geschäftsleitung/Managing Director: Anemone Vostell

P.S. Detaillierte Informationen zu den Sonderöffnungszeiten der Galerien am GALLERY WEEKEND BERLIN finden Sie über unser Galerienportal www.berliner-galerien.de!

(28.4.2010)

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