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Art Frankfurt - die europäische Messe für junge Kunst - vom 28. April bis 1. Mai 2001



Art Frankfurt lockt mit spannendem Programm von rund 180 Galerien
Kuratierte Ausstellung stellt junge Künstler der amerikanischen Westküste vor
Erste Kunstmesse mit eigener Webcast-Lounge




Rund 180 Galerien aus Europa und den USA werden die 13. Art Frankfurt vom 28. April bis 1. Mai 2001 wieder zu einer Entdeckung für Kunstinteressierte und Sammler machen. Täglich von 11 bis 20 Uhr (eine Stunde länger als in den Vorjahren) präsentieren die Galerien "Kunst ab 1960" in der oberen Hallenebene und "New Attitudes", die Kunst der 90er Jahre, in der unteren Ebene der Halle 1. Insgesamt hatten sich 700 Galerien um eine Teilnahme an der Art Frankfurt beworben. Als positives Indiz für die Akzeptanz der Veranstaltung in der Branche ist dabei vor allem zu werten, dass nahezu alle Vorjahresteilnehmer wiederkommen wollten (eine aktuelle Ausstellerliste finden Sie anbei).

Curator´s Choice ist eine der Neuheiten der kommenden Art Frankfurt: künftig werden jedes Jahr junge Kuratoren und Kritiker ihre ganz persönlichen Ansichten zur aktuellen Kunstproduktion in Form einer nichtkommerziellen Ausstellung zeigen. Den Besuchern sollen damit Einblicke in die international noch zu entdeckenden Szenen der jeweiligen Länder gegeben werden. Den Anfang macht der Amerikaner David Pagel mit jungen Künstlern von der amerikanischen Westküste. Pagels Ausstellung trägt den Titel "The Dreams Stuff is Made Of"("Woraus der Stoff der Träume ist"). Pagel: "Der Titel spielt mit der Redewendung "Der Stoff aus dem die Träume sind". Er verdreht das konventionelle Verhältnis zwischen materieller Welt und ideeller Welt. Alle Objekte – ob Kunst oder Alltagsgegenstände – entstehen in den Träumen, aus dem Wunsch heraus, in einer freundlicheren, zivilisierteren Welt zu leben. Alle von Menschen gemachten Objekte sind durchtränkt mit der Idee ihrer Macher. Und Kunst – mehr noch als die meisten anderen Dinge – intensiviert diesen Aspekt materieller Realität. Mein Projekt fokussiert diesen Aspekt anhand der zeitgenössischen Kunst Kaliforniens." Halle 1.1 D71

Ein weiteres Novum ist die Webcast-Lounge, die die Art Frankfurt in Zusammenarbeit mit Station Rose einrichtet. In der Webcast-Lounge wird sich ich alles um Kunst im Netz drehen, ein Thema, das auf Kunstmessen bislang noch nicht präsent ist. Grund genug für die Art Frankfurt, einmal mehr ihrem Image als Vorreiter-Messe gerecht zu werden, und Netzkunst zu einem Thema zu machen. Die Webcast-Lounge, rund 100 Quadratmeter groß, wird sowohl als begehbare Installation als auch als Echtzeit-Sendestation erlebbar sein. Beim Webcasting werden Bild und Ton mittels eines speziellen Verfahrens digitalisiert, und über das Internet dem User zugänglich gemacht. Der Empfänger kann auf seinem Computer mit einer bestimmten Software (z.B. Real Video) das empfangen (Bild und Ton), was der Künstler am anderen Ende der Welt vor 20 Sekunden von seinem Studio aus "gestreamt", d.h. gesendet hat. Die Besucher können in der Webcast-Lounge sowohl fertige Webcast rm.files über Monitore und Soundanlagen abrufen, als auch direkt den täglich ein- bis zweistündigen Sendungen beiwohnen. Die Webcast-Lounge wird mit Sitzen ausgestattet werden, und sich direkt an die Sendestation anschließen. Projektionen über Beamer tauchen den Raum in das passende Flüssig-Design. Während der Messe werden sich einige Künstler in die Webcast-Lounge einschalten, und ihre Beiträge streamen. Andere werden vor Ort erscheinen, um ihre Arbeit zu präsentieren. Halle 1.1 F 71

Mit der Zielsetzung, Künstlervideos ein geeignetes Forum zu verschaffen und der Einrichtung der ArtKinos, traf die Art Frankfurt bereits vor drei Jahren ins Schwarze. Seither ensteht zu jeder Art Frankfurt ein echtes Kino. Das Programm wird von den Kuratoren Susann Kretschmer und Stefan Graupner für einen Tag inhaltlich nach Themen strukturiert und läuft zeitversetzt an jedem Messetag, also viermal im Zeitraum der Messe. Auf diese Weise haben Messebesucher die Möglichkeit, bestimmte Programmpunkte gezielt auszuwählen. Nach Deutschland im vergangenen Jahr richten die Kuratoren des Kinos in diesem Jahr ihr Augenmerk auf die Video-Szene der Schweiz. Die Filme für das Kino werden von ausstellenden Galerien eingereicht oder von den Kuratoren bei Museen oder Kunsthochschulen recherchiert.

Der Adam-Elsheimer-Preis für Kunstvereine wird im Rahmen der Eröffnung der Art Frankfurt am 27. April 2001 an die Gesellschaft für Aktuelle Kunst in Bremen verliehen. Die Art Frankfurt würdigt mit dem Preis die passionierte Arbeit dieses Kunstvereins.

www.artfrankfurt.de

(25.4.2001)

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