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5. Berlin Biennale für Zeitgenössische Kunst
5.4. - 15.6.

berlin biennale für zeitgenössische kunst e. v., Augustr. 69, 10117 Berlin, Deutschland
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5. Berlin Biennale für Zeitgenössische Kunst


beteiligte Künstler:

 Caner Aslan   1981, TR
Chart Michel Auder   1945, FR
Chart Nairy Baghramian   1971, IR
Chart Pedro Barateiro   1979, PT
Chart Cezary Bodzianowski   1968, PL
Chart Manon de Boer   1965, NL
Chart Marc Camille Chaimowicz   1947, FR
Chart Daniel Gustav Cramer   1975, DE
Chart Thea Djordjadze   1971, GE
Chart Aleana Egan   1979, IE
Chart Haris Epaminonda   1980, CY
 Patricia Esquivias   1979, VE
Chart Cyprien Gaillard   1980, FR
Chart Jos de Gruyter   1965, BE
Chart Daniel Guzman   1964, MX
 Masist Gül   1947-2003
Chart Susan Hiller   1940, US
Chart Daniel Knorr   1968, RO
Chart Susanne Kriemann   1972, DE
Chart Gabriel Kuri   1970, MX
 Luciana Lamothe   1975, AR
Chart Lars Laumann   1977, NO
 Janette Laverrière   1909, CH
Chart Goshka Macuga   1967, PL
Chart David Maljkovic   1973, HR
Chart Babette Mangolte   1941, FR
 Jacob Mishori   1952
Chart Ulrike Mohr   1970, DE
Chart Anna Molska   1983, PL
Chart Melvin Moti   1977, NL
Chart Rosalind Nashashibi   1973, UK
Chart Paulina Olowska   1976, PL
 Giulia Piscitelli   1965, IT
Chart Paola Pivi   1971, IT
 Hariton Pushwagner   1940, NO
Chart Lili Reynaud Dewar   1975, FR
Chart Pamela Rosenkranz   1979, CH
Chart Kilian Rüthemann   1979, CH
Chart Katerina Sedá   1979, CZ
Chart Paul Sietsema   1968, US
Chart Lucy Skaer   1975, UK
Chart Ettore Sottsass   1917-2007, AT
 Zofia Stryjenska   1891-1974, PL
Chart Sung-Hwan Kim   1975, KR
Chart Stefan Thater   1968, DE
Chart Harald Thys   1966, BE
Chart Piotr Uklanski   1968, PL
Chart Mona Vatamanu & Florin Tudor   2000
Chart Tris Vonna-Michell   1982, UK
Chart Susanne M. Winterling   1971, DE
 Kohei Yoshiyuki   1946, JP
Chart Zhao Liang   1971, CN
Chart Ahmet Ögüt   1981, TK


Die 5. berlin biennale für zeitgenössische kunst mit dem Titel When things cast no shadow, kuratiert von Adam Szymczyk und Elena Filipovic, bringt KünstlerInnen verschiedener Generationen und Nationalitäten bei Tag und bei Nacht in einer Ausstellung zusammen, die versucht die Vielfalt heutiger Kunstpraxis aufzuspüren.

When things cast no shadow vermeidet ein einzelnes Thema, eine bestimmte Form oder zeitliche Begrenzungen und definiert sich stattdessen durch eine kritische Beschäftigung mit den künstlerischen Prozessen selbst. When things cast no shadow ließe sich daher auch als eine offene Struktur in fünf Handlungen ohne gerichtete Erzählstruktur beschreiben.

Der tagsüber stattfindende Teil der 5. berlin biennale wird an vier speziell ausgewählten Ausstellungsorten zu sehen sein und vornehmlich Neuproduktionen von 50 KünstlerInnen enthalten. In der Nacht setzt sich die Ausstellung in Form von 63 abendlichen Veranstaltungen mit weiteren KünstlerInnen und KulturproduzentInnen an Orten in der ganzen Stadt fort.

In den Ausstellungsräumen der KW Institute for Contemporary Art, gegründet 1991 in Berlin-Mitte, werden, neben anderen Projekten, Filme von Babette Mangolte, Michel Auder und Patricia Esquivias gezeigt; daneben kommentiert der Künstler Ahmet Ögüt in einer Intervention staatliche Macht und ihre Kontrollmittel. Das Dachgeschoss wird in eine Mischung aus Atelier und Installation verwandelt und durch die von Tris Vonna-Michell erzählten Geschichten belebt.

Die ikonische Glashalle der ultra-modernistischen Neuen Nationalgalerie von Mies van der Rohe im ehemaligen West-Berlin regte verschiedene Reaktionen von KünstlerInnen an. Unter anderem untersucht Susanne M. Winterlings Filminstallation das Kondenswasser, das in van der Rohes Meisterwerk entsteht, während Gabriel Kuri eine partizipatorische Skulptur aufbaut, die eine der standardisierten Dienstleistungsfunktionen des Gebäudes neu organisiert.

Cyprien Gaillard bringt eine einfache, öffentliche Skulptur eines Pariser Wohnbauprojekts auf die Terrasse des Museums und positioniert so ein Symbol für das Scheitern des sozialen Wohnungsbaus vor einen im Gegensatz dazu stehenden erfolgreichen Bau eines architektonischen Ideals.

Das Ausstellungsgelände des Skulpturenparks Berlin_Zentrum im Außenraum auf dem ehemaligen Mauerstreifen präsentiert neben anderen Arbeiten ein neues Projekt von Katerina Šedá, bei dem sie mit Hilfe der Gemeindemitglieder ihres Heimatorts Líšen in der Tschechischen Republik die trennenden
Zäune und Wände zwischen den unterschiedlichen Nachbarparzellen überwindet. Lars Laumann zeigt einen Film über eine Frau, die die Berliner Mauer heiratete, und Ania Molska installiert schließlich eine Skulptur, die als Requisite für ihren neuen Film diente.




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