beteiligte Künstler:
| | Caner Aslan 1981, TR |
| Michel Auder 1945, FR |
| Nairy Baghramian 1971, IR |
| Pedro Barateiro 1979, PT |
| Cezary Bodzianowski 1968, PL |
| Manon de Boer 1965, NL |
| Marc Camille Chaimowicz 1947, FR |
| Daniel Gustav Cramer 1975, DE |
| Thea Djordjadze 1971, GE |
| Aleana Egan 1979, IE |
| Haris Epaminonda 1980, CY |
| | Patricia Esquivias 1979, VE |
| Cyprien Gaillard 1980, FR |
| Jos de Gruyter 1965, BE |
| Daniel Guzman 1964, MX |
| | Masist Gül 1947-2003 |
| Susan Hiller 1940, US |
| Daniel Knorr 1968, RO |
| Susanne Kriemann 1972, DE |
| Gabriel Kuri 1970, MX |
| | Luciana Lamothe 1975, AR |
| Lars Laumann 1977, NO |
| | Janette Laverrière 1909, CH |
| Goshka Macuga 1967, PL |
| David Maljkovic 1973, HR |
| Babette Mangolte 1941, FR |
| | Jacob Mishori 1952 |
| Ulrike Mohr 1970, DE |
| Anna Molska 1983, PL |
| Melvin Moti 1977, NL |
| Rosalind Nashashibi 1973, UK |
| Paulina Olowska 1976, PL |
| | Giulia Piscitelli 1965, IT |
| Paola Pivi 1971, IT |
| | Hariton Pushwagner 1940, NO |
| Lili Reynaud Dewar 1975, FR |
| Pamela Rosenkranz 1979, CH |
| Kilian Rüthemann 1979, CH |
| Katerina Sedá 1979, CZ |
| Paul Sietsema 1968, US |
| Lucy Skaer 1975, UK |
| Ettore Sottsass 1917-2007, AT |
| | Zofia Stryjenska 1891-1974, PL |
| Sung-Hwan Kim 1975, KR |
| Stefan Thater 1968, DE |
| Harald Thys 1966, BE |
| Piotr Uklanski 1968, PL |
| Mona Vatamanu & Florin Tudor 2000 |
| Tris Vonna-Michell 1982, UK |
| Susanne M. Winterling 1971, DE |
| | Kohei Yoshiyuki 1946, JP |
| Zhao Liang 1971, CN |
| Ahmet Ögüt 1981, TK |
|
Die 5. berlin biennale für zeitgenössische kunst mit dem Titel When things cast no shadow, kuratiert von Adam Szymczyk und Elena Filipovic, bringt KünstlerInnen verschiedener Generationen und Nationalitäten bei Tag und bei Nacht in einer Ausstellung zusammen, die versucht die Vielfalt heutiger Kunstpraxis aufzuspüren.
When things cast no shadow vermeidet ein einzelnes Thema, eine bestimmte Form oder zeitliche Begrenzungen und definiert sich stattdessen durch eine kritische Beschäftigung mit den künstlerischen Prozessen selbst. When things cast no shadow ließe sich daher auch als eine offene Struktur in fünf Handlungen ohne gerichtete Erzählstruktur beschreiben.
Der tagsüber stattfindende Teil der 5. berlin biennale wird an vier speziell ausgewählten Ausstellungsorten zu sehen sein und vornehmlich Neuproduktionen von 50 KünstlerInnen enthalten. In der Nacht setzt sich die Ausstellung in Form von 63 abendlichen Veranstaltungen mit weiteren KünstlerInnen und KulturproduzentInnen an Orten in der ganzen Stadt fort.
In den Ausstellungsräumen der KW Institute for Contemporary Art, gegründet 1991 in Berlin-Mitte, werden, neben anderen Projekten, Filme von Babette Mangolte, Michel Auder und Patricia Esquivias gezeigt; daneben kommentiert der Künstler Ahmet Ögüt in einer Intervention staatliche Macht und ihre Kontrollmittel. Das Dachgeschoss wird in eine Mischung aus Atelier und Installation verwandelt und durch die von Tris Vonna-Michell erzählten Geschichten belebt.
Die ikonische Glashalle der ultra-modernistischen Neuen Nationalgalerie von Mies van der Rohe im ehemaligen West-Berlin regte verschiedene Reaktionen von KünstlerInnen an. Unter anderem untersucht Susanne M. Winterlings Filminstallation das Kondenswasser, das in van der Rohes Meisterwerk entsteht, während Gabriel Kuri eine partizipatorische Skulptur aufbaut, die eine der standardisierten Dienstleistungsfunktionen des Gebäudes neu organisiert.
Cyprien Gaillard bringt eine einfache, öffentliche Skulptur eines Pariser Wohnbauprojekts auf die Terrasse des Museums und positioniert so ein Symbol für das Scheitern des sozialen Wohnungsbaus vor einen im Gegensatz dazu stehenden erfolgreichen Bau eines architektonischen Ideals.
Das Ausstellungsgelände des Skulpturenparks Berlin_Zentrum im Außenraum auf dem ehemaligen Mauerstreifen präsentiert neben anderen Arbeiten ein neues Projekt von Katerina Šedá, bei dem sie mit Hilfe der Gemeindemitglieder ihres Heimatorts Líšen in der Tschechischen Republik die trennenden
Zäune und Wände zwischen den unterschiedlichen Nachbarparzellen überwindet. Lars Laumann zeigt einen Film über eine Frau, die die Berliner Mauer heiratete, und Ania Molska installiert schließlich eine Skulptur, die als Requisite für ihren neuen Film diente.
Als Email versenden
|